Hochzeitsfotograf Dortmund in Essen :)
Bei strahlendem Sonnenschein und einem Brautpaar das nicht besser gelaunt sein könnte, fällt es wirklich leicht tolle Hochzeitsfotos zu erstellen. Simone und Timm hatten mich schon fast ein Jahr im vorraus für ihre Hochzeitsaufnahmen gebucht. Durfte die beiden schon davor auf einer Hochzeit kennen lernen …
Den beiden gefielen meine Hochzeitsfotos von befreundeten Paar und meine Arbeitsweise so gut, das sie mich zu ihrer Hochzeit engagierten. Es freut mich immer wenn ich vom Brautpaar weiter empfohlen werde, so weiss ich doch dann … so schlecht kann ich nicht gewesen sein *zwinker*























Checkliste für den anspruchsvollen Hochzeitsfotografen:
- Deine Kamera und dein Blitz Equipment sollte technisch in einem sehr gutem zustand sein und du solltest alle Handgriffe im Dunkeln ausführen können. Deine „erste Kamera“ sollte nicht zwei Generationen hinter der Technik her hinken, sondern auch auf einem aktuellen Stand sein. Um selbst unter schwierigen Lichtverhältnissen, wie in Kirchen und Standesämtern gute Hochzeitsreportagen auch ohne Blitz machen zu können, sollten deine Objektive eine hohe Ausgangslichtstärke besitzen und eine hervorragende Ausgangsschärfe. Um das Bildrauschen zu minimieren, macht es Sinn mit aktuellen Digitalkameras zu arbeiten oder mit aktuellen Vollformat Kameras.
- Alle Speicherkarten gehören vor der Hochzeitsreportage geleert , die Kameraakkus und alle anderen Akkus gut durch geladen. Idealerweise solltest du zu jeder Hochzeit noch ein Laptop mitnehmen um zwischendurch die Speicherkarten zu sichern.
- Als Hochzeitsfotograf trägst du gegenüber deinem Brautpaar eine große Verantwortung.
Stell sicher das es zumindest nicht an deiner Ausrüstung liegt wenn etwas droht schief zu laufen, das heißt auch halte immer ein zweites oder drittes Kameragehäuse in der Hinterhand!
- Fahre zu deinem Termin so früh los, das du selbst bei hohem Verkehrsaufkommen eine Stunde zu früh da bist. Als gebuchter Fotograf für die Hochzeit wartet werde der Standesbeamte auf dich, noch der Pfarrer… die einzige Person welche „zu spät“ erscheinen darf ist die Braut … nutze die zeit im Vorfeld dir die Gegebenheiten anzuschauen und dem Bräutigam beruhigend zuzusprechen grins
- Versuche als Hochzeitsfotograf deine Technik mit verstand einzusetzen. Es wurden schon viele Situationen „zu tote geblitzt“ Um natürliche Hochzeitsreportagen zu schaffen, versuch so weit wie möglich auf den Einsatz von Blitzen zu verzichten. Dies gilt zumindest für die Hochzeitsreportage.
- Die Wünsche des Brautpaares stehen immer an erster Stelle. In erster Linie bist du als Hochzeitsfotograf ein Dienstleister der die wünsche des Brautpaares zu erfüllen hat. Deine künstlerischen Ergüsse lebe am besten bei tfp Shootings aus. Einzige Ausnahme … das Brautpaar bittet dich genau dieser „künstlerischen Ader“ nachzukommen.
- Versuche im Vorgespräch genau heraus zu finden was das Brautpaar eigentlich möchte. Denn merke .. du hast schon hunderte von Brautpaaren begleitet und weist was möglich ist … für das Brautpaar ist es die erste und hoffentlich einzige Hochzeit … berate als Hochzeitsfotograf gut und mit verstand, es gibt keine zweite Chance für die ersten Hochzeitsfotos
)
- Ein „persönlicher Draht“ zum Brautpaar empfinde ich zumindest als Hochzeitsfotograf unerlässlich. „Berate wie ein Profi .. begleite wie ein Freund“ ist meine Devise.
- Treffe klare Absprachen vor der Hochzeit, zumindest was das Finanzielle angeht und welche Leistungen ( Anzahl der Fotos, Dateien auf DVD, Fotobuch Ja oder Nein … und wenn ja, welches etc.) erbracht werden. Ein schriftlicher Vertrag ist dazu unerlässlich. Keiner möchte sich im Nachhinein über irgendwelche Sachen ärgern. Arbeite als Hochzeitsfotograf professionell … frei nach dem Motto „niemals ohne“ Vertrag.
- Ohne Anzahlung, keine feste Buchung. Nichts ist schlimmer für einen Hochzeitsfotografen als eine Hochzeit zwei Wochen vorher abgesagt zu bekommen weil das Budget überschritten ist und jetzt irgendwo gespart werden muss. Bedenke, Du hast im Jahr zwar 52 Wochenenden zur Verfügung, jedoch liegen maximal 20 in der Hochzeitssaison .. jede Buchung ist wichtig .. in der Hauptsaison extrem wichtig. Eine Anzahlung hilft auch das vereinbarte Honorar auf mehrere Teile zu splitten. Dies ist für beide Seiten von voreilt!
- Versuche als Hochzeitsfotograf deine Website immer auf den aktuellen Stand zu halten.
- Nehme zu der Hochzeit immer Visitenkarten mit und versehe sie mit dem Passwort für die Kundengalerie.
- Schaff weiter Kundenbindungen indem du Gutscheine verschenkst. Ein After Wedding Shooting mit 25 % Rabatt ist für beide Seiten eine gute Sache!
- Auf jeder Hochzeitsfeier gibt es jemanden der für die Organisation zuständig ist. Finde heraus wer dafür verantwortlich ist und trete mit dieser Person frühzeitig in Kontakt. Wenn möglich schon vor der Hochzeit, denn als Hochzeitsfotograf ist es immer wichtig zu wissen was als nächstes passiert.
- Viele Abläufe bei einer Hochzeit sind ähnlich, von daher weiß du als erfahrener Hochzeitsfotograf eigentlich schon was passieren wird. Stelle dich drauf ein!
- Verschiedene Nationen haben unterschiedliche Bräuche …. mach dich kundig was passiert und was es zu bedeuten hat! Auch du als erfahrender Fotograf auf der Hochzeit kannst immer noch etwas hinzulernen.
- Deine erste Aufmerksamkeit gilt in erster Linie Deinem Brautpaar, aber in den Standesämtern und Kirchen dieser Welt haben die Standesbeamten oder der Pfarrer das Sagen. Stell dich ihnen am besten mit Handschlag vor und kläre ab ob irgendwelche wichtigen Sachen von ihrer Seite aus zu beachten sind. Bedenke immer, man sieht sich hoffentlich noch öfter und sie sollen dich zwar als engagierten Hochzeitsfotografen im Gedächtnis haben, nicht jedoch als jemand der „ihre“ Hochzeit schmeißt!!!
- Auch wenn das fotografieren in der Kirche vom Pfarrer untersagt worden ist, versuche im Vorfeld mit ihm nochmal persönlich zu sprechen und ihn von deiner professionalität als Hochzeitsfotograf zu überzeugen. Evtl. gestattet er dir ja doch die ein oder andere Aufnahme. Sollte er sich keines besseren belehren lassen so ist zumindest für dich das fotografieren tabu. Denn denke daran, er hat das Hausrecht und verwehrt dir wohl möglich bei der nächsten Trauung gänzlich den eintritt .. und das wäre eine Katastrophe!
…wird fortgesetzt
Dieser Beitrag wurde am Freitag, Februar 19th, 2010 um 14:01 publiziert. es ist abgelegt unter Hochzeitund verschlagwortet mit bewegte Brautportraits, Dortmund, Hochzeitsreportage, niveauvolle Hochzeitsreportage, Ruhrgebiet.
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